Chlamydien

Eine Chlamydieninfektion gehört zu den am meisten verbreitesten Geschlechtskrankheiten. Übertragen werden die Bakterien durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und zudem ist eine Erkrankung mit Chlamydien in den meisten Fällen bis zu drei Wochen ohne jegliche Beschwerden.

Was sind Chlamydien - wir klären auf

Was sind Chlamydien?

Hierbei handelt es sich um eine Bakterienart, die sich genau Chlamydia trachomatis nennt. Besonders hierbei ist, das bis zu ca. 10 Prozent der Bevölkerung mit diesen Bakterien infiziert sind. Somit gilt diese Geschlechtskrankheit auch als die am Häufigsten bereitete Erkrankung. Doch diese Erkrankung kann schlimme Folgen haben und das sowohl für den Mann wie auch für die Frau. Daher sollte hier immer sofort gehandelt werden, um eine eventuelle Unfruchtbarkeit zu verhindern.

Was tun bei Chlamydien?

Wer den Verdacht auf eine solche Infektion haben, der kann direkt einen Test im Internet kaufen. Sollte sich der Verdacht bestätigen muss sofort gehandelt werden. Ebenso wichtig, die Sexualpartner sollten ebenfalls über die Erkrankung informiert werden, damit auch diese sich direkt behandeln lassen können. Dies geschieht mit Antibiotika, das dann natürlich nur vom Arzt verschrieben werden kann. Daher ist ein Arztbesuch hier unerlässlich, der dann auch den Abstrich und die Urinprobe entnehmen und ins Labor sendet. Erst wenn dieser Test positiv auf Chlamydien ist, wird der Arzt die notwendigen Schritte unternehmen.

Wie macht sich eine Infektion mit Chlamydien bemerkbar?

Die Infektion macht sich ungefähr drei Wochen nach der Ansteckung bemerkbar. Hierbei kann es zu einem Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen kommen. Zusätzlich kann es im Genialbereich zu einem Ausfluss kommen. Allerdings kommt es in vielen Fällen zu überhaupt keinen Symptomen, was die Erkrankung durch Chlamydien zusätzlich noch gefährlicher macht.

Wie lange dauert eine Therapie?

Bei der Behandlung kommt es auf das jeweilige Antibiotikum an. In einigen Fällen genügt die einmalige Einnahme der Tabletten, in anderen Fällen kann das ein bis zwei Wochen der Fall sein. Bis das Antibiotika seine Wirkung zeigt, vergeht in der Regel wieder eine Woche. Nach ungefähr drei Wochen sollte auf jeden Fall eine Nachuntersuchung erfolgen. Wichtig ist hierbei, in dieser Zeit auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Denn solange nicht feststeht das die Medikamente gewirkt haben, könnte immer noch eine Ansteckungsgefahr für den Sexualpartner bestehen. Bist Du in einer festen Beziehung, sollte der Partner sich auf jeden Fall untersuchen und ebenfalls behandeln lassen. Natürlich muss auch hier auf Sex verzichtet werden, da ansonsten immer wieder eine Ansteckungsgefahr mit Chlamydien besteht.

Test auf Chlamydien kaufen

Das gibt es natürlich auch, wobei es sich hier um einen Schnelltest handelt. Allerdings wird hier nur auf die Chlamydien getestet. Eine Behandlung kann nur durch den Arzt erfolgen, wobei dieser dann natürlich immer noch einen Test im Labor machen wird. Wenn Du häufiger deine Partner wechselst, solltest Du so einen Test auf jeden Fall machen. Denn wie oben schon erwähnt, können bis zu drei Wochen vollkommen ohne Symptome vergehen. Hier liegt auch die größte Gefahr, denn jährlich stecken sich bis zu 300.000 Menschen mit Chlamydien an. Diese Zahl ist erschreckend, was dann die Gefährlichkeit aufzeigt.

Symptome und Anzeichen dieser Erkrankung

Dies ist bei Männern und Frauen unterschiedlich, wobei es bei beiden Geschlechtern zu einem Brennen beim Urinieren kommen kann. Ebenfalls können beide einen Ausfluss bekommen, der eitrig sein kann. Häufig kommt es überhaupt zu keinerlei Anzeichen oder Symptomen, was Chlamydien dann noch zusätzlich gefährlich macht.

Symptome bei Frauen

Hier sind die Symptome ein Juckreiz im Genitalbereich, genauso wie ein dünner eitriger Ausfluss. Zusätzlich kommt es häufig zu Brennen beim Wasserlassen. In vielen Fällen kommt es aber zu keinerlei Beschwerden, was dann noch Folgen haben kann. Gibt es keine Behandlung dann kann es zur Unfruchtbarkeit kommen. Natürlich können Frauen in dieser Zeit ihre Sexualpartner mit Chlamydien infizieren. Spätfolgen sind aber nicht nur die Unfruchtbarkeit, sondern auch eine Eierstockentzündung. Zusätzlich können schwangere Frauen die Chlamydien bei der Geburt auf das Kind übertragen. Daher sollte auch während der Schwangerschaft diese Erkrankung immer behandelt werden. Hierfür gibt es spezielle Präparate, die ebenfalls Antibiotika beinhalten.

Symptome bei Männern

Bei Männern sind die Symptome ähnlich wie bei Frauen, also häufig kommt es zu einem Juckreiz. Ebenso kann es zu einem Brennen beim Wasserlassen kommen und es gibt einen eitrigen dünnflüssigen Ausfluss. Selbstverständlich sollten auch hier die Chlamydien behandelt werden, da die Sexualpartner angesteckt werden können. Ebenfalls können auch Männer unfruchtbar werden, wenn die Chlamydien nicht behandelt werden. Verursacht wird diese Unfruchtbarkeit durch eine Entzündung der Prostata und der Nebenhoden.

Ansteckungsgefahr bei Frauen

Derzeit infizieren sich jährlich rund 100.000 Frauen mit Chlamydien, was dann wie oben beschrieben doch erhebliche Folgen haben kann. Gerade wenn die Erkrankung keine Symptome zeigt, ist die Unfruchtbarkeit nicht ausgeschlossen. Daher können Frauen bis zum 25. Lebensjahr die Schnelltests auf diese Bakterien kostenlos vom Arzt verschrieben bekommen. Das bedeutet den Test bezahlt die Krankenkasse, womit dann sexuell aktive junge Frauen immer auf der sicheren Seite sind.

Wie sich gegen Chlamydien schützen

Hier ist es genauso wie bei anderen Geschlechtskrankheiten wie AIDS, Tripper oder Syphilis. Ein Kondom kann hier schützen. Also solltest Du niemals ohne ein Kondom den Partner wechseln. Denn so können viele Geschlechtskrankheiten nicht übertragen werden, wobei viele Chlamydien überhaupt nicht kennen. Doch die Zahlen der Ansteckungen pro Jahr zeigt, das viel zu wenig an Vorbeugung nachgedacht wird. Daher ist ein Kondom nicht nur gut gegen AIDS, sondern auch bei anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. So kann jeder geschützt Spaß haben, auch wenn die Partner häufiger gewechselt werden. Gerade hier besteh die größte Gefahr, da Du den fremden Partner nicht wirklich gut kennst. Vor allem, da eine Neuinfektion bis zu drei Wochen keinerlei Symptome zeigt. Rechtzeitig behandelt sind Chlamydien zu behandeln, wobei natürlich in der Zeit Sex nicht stattfindet. Wahrscheinlich macht das den wenigsten Frauen in der Zeit wirklich Spaß, da natürlich keine Beschwerden wie der Ausfluss vorhanden sind.

Hausmittel gegen Chlamydien

Leider gibt es hier keinerlei Hausmittel, da nur Antibiotikum hilft. Also bleibt der Gang zum Arzt nicht aus, vielmehr sollte der Arzt so schnell wie möglich aufgesucht werden. Umso schneller die Erkrankung erkannt und behandelt wird, umso weniger Spätfolgen hat die Infektion. Denn wer will schon durch eine Geschlechtskrankheit unfruchtbar werden? Niemand, also die Behandlung nicht aufschieben, sondern immer direkt zum Arzt gehen. Genauso sollte jeder sexuell aktive Mensch den Schnelltest auf Chlamydien machen. So können Erkrankungen schneller erkannt und behandelt werden.

Was hilft bei Chlamydien?

Mittel gegen Chlamydien

Hierzu gibt es verschiedene Antibiotika, wie zum Beispiel Azithromycin, Tetracycline, Makrolide oder Doxycyclin. Bei schwangeren Frauen wiederum gibt es ander Antibiotika, damit das ungeborene Kind nicht geschädigt wird. In diesen Fällen wird häufig Amoxicillin, Josamycin oder Erythromycinverabreicht. Natürlich handelt es sich auch hierbei um Antibiotika. Dabei unterscheiden sich die Mittel nur darin, wie oft oder häufig diese eingenommen werden müssen. Einige der Mittel kommen mit der einmaligen Einnahme aus, andere Mittel müssen ein oder zwei Wochen täglich eingenommen werden.

Heilungschancen bei Chlamydien

Bei der rechtzeitigen Behandlung sind die Heilungschancen sehr gut, denn es bleiben keinerlei bleibende Schäden zurück. Allerdings wird die Behandlung zu spät vorgenommen, kann es hier bei beiden Geschlechtern zur Unfruchtbarkeit kommen. Daher sollten regelmäßige Schnelltests gemacht werden, vor allem da die Krankenkasse diese bezahlt. Gerade junge Frauen sind häufig von dieser Geschlechtskrankheit betroffen. Da ist es häufig egal, ob der Partner häufiger gewechselt wird oder nicht. Denn Chlamydien können von Männern und Frauen gleichmaßen übertragen werden. Am häufigsten kommt dies aber bei wechselnden Partnern vor.

Vorbeugen besser als eine Infektion

Wer seinen Partner häufiger wechselt, der sollte über Schutzmaßnahmen nachdenken. Auch wenn viele Männer es nicht gerne hören, ein Kondom wirkt hier Wunder. Chlamydien sind sexuell übertragbar und können doch so einige Folgen haben. Vor allem, kein Sex während der Behandlung und das kann bis zu drei Wochen bedeuten. Besser wäre es hier, einfach niemals ungeschützten Sex zu haben. So können dann viele Geschlechtskrankheiten wozu auch Chlamydien gehören, gleich vermiede werden. Zusätzlich kann auch keine Frau ganz aus Versehen Schwanger werden. Also doppelte Sicherheit und das nicht nur für Männer. Ein Kondom sollte daher einfach zum Sex mit fremden Partnern gehören.

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