AIDS – HIV

Aids ist eine Schwäche des Abwehrsystems, welche durch einen Virus verursacht wird. Der Immunschwächevirus – auch HIV genannt – zerstört die Abwehrkräfte, welche gegen Krankheitserreger im Körper ankämpfen sollen. Ausgeschrieben wird die Kürzung AIDS so: Acquired Immune Deficienay Syndrome. Übersetzt heißt dies “Erworbener Immundefekt”. AIDS ist eine spezielle Kombination von Symptomen bei einer HIV-Erkrankung, ist jedoch als eigene Krankheit anerkannt. Wurde Ihr Körper von dem HIV-Virus infiziert, heißt dies aber nicht, dass Sie Aids bekommen müssen. Viele HIV-Positive leben ganz normal mit dem Virus ohne Verschlechterung. Um einen solchen Ausbruch zu verhindern, wurden verschiedene Lösungen und Therapien entwickelt.

Anzeichen von Aids und wie man entgegenwirkt

Das Virus schwächt Ihre Zellen im Körper, so dass diese sich nicht mehr gegen unterschiedliche Krankheitserreger wehren können. Es gibt keine Heilungsmethoden für diesen Virus. Der Körper kämpft zwar gegen dieses Virus an, jedoch ohne Erfolge. Den Ablauf der Krankheit kann man nie genau vorhersagen. Es gibt unterschiedliche Stadien, welche unterschiedlich verlaufen können.

Wie lange dauert Aids?

Die Erkrankung selbst ist unheilbar. Das Virus bleibt auf Lebzeiten in Ihrem Körper. Sie können jedoch mit Hilfe von medizinischen Mitteln die Symptome mildern oder den Ablauf verlangsamen. Die verschiedenen Stadien können unterschiedlich lang andauern und verschiedene Auswirkungen haben.

Aids-Verlauf – die Stadien

Die erste Phase – die akute Phase

Die ersten Symptome dieser Krankheiten treten in der Regel kurz nach der Ansteckung beziehungsweise Infektion auf. Die AIDS-Inkubationszeit ist sehr kurz. Sie bemerken die Verbreitung des Virus im Körper meistens nicht beziehungsweise nicht unmittelbar. Häufig erscheinen grippeähnliche Symptome wie zum Beispiel Fieber, Hautausschlag, Müdigkeit oder Kopfschmerzen und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. Es kann aber auch sein, dass Sie gar keine Symptome haben. Da solche Krankheitserscheinungen viele verschiedene Ursachen haben können, bleibt eine Aids-Infektion meistens unerkannt und kann nur durch einen Test bemerkt werden.

Die zweite Phase – Latenzphase

Ein nächstes Stadium kann erst Jahre später eintreten. Eine konkrete Feststellung der Erkrankung kann erst durch eine genauere ärztliche Untersuchung erfolgen. Durch einen speziellen HIV-Test kann festgestellt werden, ob es sich bei Ihnen um diesen Virus handelt. Symptome für dieses Stadium sind vor allem Gewichtsabnahmen, Schweißausbrüche, Fieber oder Durchfälle. In dieser Phase vermehren sich die Krankheitserreger in Ihrem Körper. Dieser kann sich dann nicht mehr gegen Infektionen wehren. Eine Erkrankung von HIV heißt aber noch nicht, dass es sich um Aids handelt. Aids kann sich dann im Verlauf der Erkrankung bilden. Auch wenn man mit dem Virus HIV infiziert wurde, heißt dies nicht, dass dies den Alltag verändert. Einige merken gar nicht, dass die Krankheit im Körper ist. Somit ist es auch möglich, dass die Erkrankung im Menschen schlummert und irgendwann auch 20 Jahre nach der Ansteckung – ausbrechen kann. Auch die Auswirkungen sind je nach Mensch und Erkrankungszustand unterschiedlich.

Die dritte Phase – Krankheitsphase

Die Krankheit wird dann als Aids diagnostiziert, wenn sich aufgrund der HIV-Infektion bösartige Tumore bilden oder bestimmte Infektionen auftreten. Solche Tumore oder Infektionen bekommen Sie, da das HIV-Virus das Immunsystem des Körpers so sehr schwächt, dass der Körper für solche Erkrankungen anfälliger ist.

Im letzten Stadium ist das Immunsystem schon fast zur Gänze zerstört, oder es entstehen Tumore. Viele verschiedene Krankheitserreger können dann in den Körper gelangen. Der Körper kann nicht mehr dagegen ankämpfen. Für gesunde Menschen sind meist solche Krankheitserreger – die zum Beispiel zu Herpes Genitalis oder zu Genitalwarzen führen können – ungefährlich. Für HIV-Patienten können solche jedoch zum Tod führen.

Durch medizinische Fortschritte können diese Stadien nicht verhindert werden. Sie können diese jedoch zeitlich hinauszögern oder die Wahrscheinlichkeit des Ausbruches der Krankheit minimieren.

Aids-Test

Es gibt Bestätigungstests und Suchtests. Der Suchtest soll dazu beitragen, dass alle HIV-erkrankten Personen herausgefiltert und erkannt werden. Die Genauigkeit solcher Tests ist jedoch nicht zu hundert Prozent stimmig. Daher gibt es dann noch den Bestätigungstest. Einerseits um eine falsche Diagnose auszumerzen und andererseits um Erkennung und Einstufung des Erkrankungsgrades. Die Tests werden grundsätzlich in einem speziellen Labor durchgeführt. Einen Selbsttest können Sie mittels einem Schnelltest, ohne Hilfsmittel schnell und einfach durchführen. Jedoch dürfen Sie einen Aids-Test nur mit Zustimmung des zu Testeten durchführen lassen. Ein positives Ergebnis der Aids-Erkrankung müssen Sie dies der zuständigen Stelle melden. Die Meldung kann aber auch anonym bleiben.

AIDS-Ursachen – AIDS-Übertragung

Der Virus wird vor allem durch Körperflüssigkeiten, wie zum Beispiel Blut, Sperma oder Muttermilch übertragen. Die Erreger können durch offene Stellen in den Körper eindringen. Vor allem der Kontakt mit frischen, blutenden Wunden in Schleimhäuten wie Mund-, Anal- oder Vaginalschleimhaut kann zu einer Infektion führen. Auch die Verwendung von gebrauchten Spritzen oder Nadeln beim Drogenkonsum bergen ein großes Risiko. Kondome können Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Tripper schützen. Vor allem Große Ansteckungswahrscheinlichkeiten bestehen bei Bluttransfusionen oder Nadelstiche durch die Haut, aber auch bei Analverkehr. Das Virus wird jedoch nicht über Schweiß, Insektenstiche oder Speichel übertragen. Alltägliche Körperkontakte im sozialen Miteinander wie zum Beispiel die gemeinsame Nutzung von Besteck oder Sanitäreinrichtungen stellen keine Gefahr für eine Infektion dar.

Aids - Was ist Aids

Übertragung in der Schwangerschaft

Trägt eine werdende Mutter den HIV-Virus in sich, dann kann sich das Virus in der Schwangerschaft auch auf das Kind übertragen. Durch das Einnehmen von Medikamenten kann jedoch das Übertragungsrisiko verringert werden. Erkrankte Mütter können auch nach der Geburt noch die Kinder vor einer Ansteckung schützen. Ein Kaiserschnitt verringert das Risiko einer Ansteckung, sowie auch die Fütterung nur mit dem Fläschchen.

Aids-Behandlung – Vorbeugung

Bei Therapien gegen den hartnäckigen Virus wird vor allem versucht, dass Ihr Immunsystem durch verschiedene Medikamente wieder gestärkt und aufgebaut wird. Die zusätzliche Unterstützung des Immunsystems beziehungsweise der Aufbau der Abwehrkräfte ist maßgeblich zur Verhinderung eines Ausbruches der Krankheit. Nebenwirkungen treten häufig als Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Die Viruslast und die Art der Erkrankung kann im Blut nachgewiesen werden. Ein Impfstoff, welche gegen den HIV-Virus schützt, wurde bisher noch nicht entwickelt.

Sie können eine Infektion schon vorher vermeiden. Auf die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr oder auf sterile Nadeln bei Drogenkonsum oder in Tattoo-Studien sollte bestanden werden. Ein AIDS-Hausmittel oder andere Mittel gegen AIDS gibt es grundsätzlich nicht. Durch die medizinischen Fortschritte können Sie aber ein gutes Stück Lebensqualität zurückgewinnen.

Das Symbol

Die “Rote Schleife” gilt als Symbol für den Kampf gegen die Erkrankung und soll Aufmunterung und Hoffnung bewirken

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